Druck-Lexikon R

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Raster

scharf begrenzte oder verlaufend angeordnete Linien, Punkte oder Flächen zur Wiedergabe von Halbtonvorlagen

Raster Image Processor (RIP)

Computerbaustein; empfängt Daten einer am Computer gestalteten Seite und "übersetzt" die Daten in ein Rasternetz von Punkten, die auf dem Belichter ausgegeben werden

Rasterpunkte

Bildstellen, die eine Halbtonvorlage in Schwarz-Weiß-Informationen umsetzen; autotypische Rasterung: flächenvariable Rasterpunkte ergeben unterschiedliche Graustufen (je größer der Rasterpunkt, desto dunkler die Bildstelle); frequenzmodulierte Rasterung: größengleiche Rasterpunkte ergeben in unterschiedlicher Anhäufung unterschiedliche Tonwerte

RGB

(Rot, Grün, Blau) additiver Farbaufbau (z. B. bei Farbfernseher)

Rillen

Eindrücken von linienförmigen Vertiefungen in Werkstoff, um Platzen oder Brechen des Materials beim Umbiegen usw. zu verhindern bzw. zu mindern (z. B. bei Mappen mit verschiedenen Füllhöhen)

Rupfen

Herausreißen von Oberflächenteilchen des Bedruckstoffes durch zügige (zu zähe) Druckfarbe oder geringe Oberflächenfestigkeit des Bedruckstoffes